Zu PERRY RHODAN 2896

16463377_806091732861833_2150600216732124097_oVorneweg: Ich hab lange überlegt, ob ich meinen Artikel in dieser Form online stellen soll. Er verrät ein bißl was über mich als Mensch und er ist dem Roman 2896 gegenüber kritisch eingestellt. Bitte nicht falsch verstehen: Es geht um die Entstehungsweise und meine Probleme dabei, nicht aber um Inhalte.
Letztlich hab ich mich für die Veröffentlichung entschieden. Ich bin als Person und Fan zu sehr mit PERRY RHODAN verwachsen. So, wie ich mich über die Serie und Romane freue, so ärgere ich mich auch manchmal und muß Selbstkritik üben.

Maschinenträume war in vielerlei Hinsicht ein schwieriger Roman für mich. Die Verzahnung mit den Bänden davor und danach war recht eng, die Zusammenarbeit erforderte eine Menge Disziplin. Disziplin, die ich nicht immer habe. So ehrlich muß ich sein.

Darüber hinaus hatte ich meine Helden (unter anderem Perry Rhodan und Gucky) durch eine technikbestimmte Umgebung zu führen. In einer Gruppe. Und das ist, wie ich in einem früheren Text bereits einmal erwähnt habe, für mich nicht ganz so leicht. Mir liegt es eher, Einzelpersonen oder gar Einzelgänger durch die Handlung zu geleiten. Da habe ich Muße, Beweggründe und Innenleben darzustellen, während bei der Beschreibung einer Gruppe das Zusammenspiel der Kräfte im Vordergrund steht. Sie müssen miteinander funktionieren – und da ich charakterlich selbst eher ein Eigenbrötler bin, fehlt mir da manchmal der Ein- und Überblick.

In der zweiten Hälfte des Romans rückt eine besondere … hm … Figur immer weiter in den Mittelpunkt: ANANSI, das Schiffsgehirn der RAS TSCHUBAI. ANANSI, deren Persönlichkeit wirklich nicht leicht zu greifen ist. Eine, die ich in meinem ersten Skript-Entwurf dann auch falsch beschrieben hab. Ich mußte an einigen Stellen entscheidend nachschärfen. Keine leichte Sache, sag ich euch …
Solche Korrekturen sind Teamarbeit. Ich bin sehr dankbar, daß mir dabei Redaktion, Expokraten, First Reader und Lektor helfend zur Seite gestanden sind. Um den Aufwand, den die Arbeit an Band 2896 umfaßte, mal andeutungsweise zu beziffern: Es sind ungefähr 120 Mails hin- und hergegangen, bis alle Probleme zur Zufriedenheit aller gelöst waren.

Was mir bei der Arbeit allerdings enorm Spaß machte, war der Blick auf Wesen, die von den Gyanli unterdrückt werden. Ich konnte kurze Schlaglichter auf einzelne, durchaus exotische Figuren werfen, und das auch noch aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln. Bei diesen Gelegenheiten hab ich meiner Phantasie freien Lauf gelassen.

Das Manuskript zu PERRY RHODAN Band 2896 hatte also Licht und Schatten für mich. Ich bin schon sehr neugierig, wie er denn bei den Lesern, bei euch, ankommen wird …

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One thought on “Zu PERRY RHODAN 2896

  1. Pingback: Michael Marcus Thurner – Maschinenträume (PR 2896) – Blätterflug Gedankenschnuppen

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