Einige Worte zu … PERRY RHODAN 2987

(Achtung, es gibt ein paar winzige Spoiler zur Handlung des Romans!)   Da ist er also, mein letzter Roman vor der großen Wende, vor Band 3000. Schlacht ums Gondunat spielt, wie gut informierte Leser eh schon wissen beziehungsweise ahnen, nahe der Hundertsonnenwelt der Posbis. Inhaltlich geht es um eine recht komplizierte und komplexe Beziehung zwischen…

Autorenkatzen – eine Gebrauchsanweisung

(Ein Gastbeitrag von Eva Waiblinger.) Aus der Werbung für Autorenkatzen (Hersteller: Evolution Pharmaceuticals) „Wenn Sie sich vollkommen auf ein bestimmtes Problem konzentrieren wollen, insbesondere auf einen Text (…), sollten Sie sich eine Katze anschaffen. Sobald Sie mit der Katze allein im Arbeitszimmer sind, wird sie auf Ihren Schreibtisch springen und dort die Lampe aufsuchen, deren…

Das muss doch mal gesagt werden!

(Ein Gastbeitrag von Ansgar Back.) „Könntest du mir ’n Gefallen tun?“ Da kam er an, mit seinem Rollstuhl. „Einen Gefallen?“ „Könntest du mir ’n Bier holen, Junge?“ Ich nippte an meinem Pils. „So jung bin ich auch nicht mehr.“ Er lächelte dünn. „Was denn für eins?“, fragte ich. „Weizen.“ „Hefe?“ „Kristall.“ Ich steckte meine Kippen…

Romeo muss sterben – Subjektive Betrachtungen über das Schreiben

(Ein Gastbeitrag von Gerhard Huber.) »Wie kommst du denn genau zu dem Ende, das du dir ausgedacht hast für eine Geschichte und was machst du, wenn es nicht klappt?« Gute Frage, dachte ich mir, als mir eine Leserin eben diese beim ColoniaCon in Köln Ende September 2018 stellte. Kurz zuvor hatte ich mit weiteren Autoren,…

Schreibcamp-Ende

Das Herbst-Schreibcamp 2018 ist vorüber, ich bin anständig geschlaucht und brauche jetzt unbedingt ein paar Stunden zusätzlichen Schlaf. Von morgens bis abends reden, erklären, verbessern, Ideen einbringen und dabei mehrere Geschichten zugleich im Kopf  behalten – das geht ganz schön an die Substanz. Aber ich wurde anständig belohnt: Die Gruppe war richtig gut, hat bestens…

Das erste Seminar bei MMT

(Ein Gastbeitrag von Andreas Prodehl.) Ich erinner mich noch, als wäre es gestern gewesen, mein erstes Zusammentreffen mit Michael Marcus Thurner – bei dem ich immer die beiden Vornamen vertauschen möchte, keine Ahnung, weshalb. Es war 2016, das sogenannte Herbstcamp – ein zehn Tage anhaltender (Alb)Traum. Wieso (Alb)Traum, wird sich der geneigte Leser fragen. Dafür…