Andreas Findig

Vor einigen Tagen ist der ehemalige PERRY RHODAN-Autor Andreas Findig gestorben. Ich möcht gar nicht mit „nach langer, schwerer Krankheit“ anfangen, sondern das Kind beim Namen nennen: Andreas hatte Krebs. Die Krankheit wurde vor bald zwei Jahren diagnostiziert. Seit damals mußte er sich immer wieder mit den üblichen Behandlungen herumschlagen. Was das bedeutet, kann sich…

Zehn Mal schlafen

Ich habe in den letzten Tagen darüber nachgedacht, wie das so mit der Phantasie ist. Immer wieder werde ich gefragt, wo denn all diese Ideen fürs Schreiben herkommen. Eine der Antworten auf diese Frage lautet: Vieles davon ist aus dem Leben übernommen. Mit der Ergänzung versehen: Reisen bildet. Dinge, die mir unterwegs so passierten, sind…

Douc Langur

Die Figur Douc Langur spielt in der PERRY-Historie eine gewisse Rolle. Sie ist, gelinde gesagt, sonderbar und auch nur schwer zu erfassen. Douc wird lt. Perrypedia als „dunkelgraues Sitzkissen mit vier Beinen und zwei Armen“ beschrieben. Statt einem Kopf gibt es sieben farnähnliche Fühler, in denen die Sinnesorgane eingelagert sind. Wenn man nun aber im…

Der Flakturm

Beim Surfen im Web bin ich unlängst wieder auf ein Photo gestoßen, das Leo Lukas und mich zeigt und das einige Erinnerungen hochbrachte. An die Dreharbeiten zu „Perry Rhodan – Unser Mann im All“ von der Florianfilm GmbH. Sie fanden im Frühjahr 2010 statt, in Wien, und zwar auf dem Dach jenes Flakturms/Feuerleitturms, in dem…

Fußball-Wahn

Ich weiß, ich weiß, dieses Thema wird ziemlich genau niemanden interessieren. Die Schnittmenge Fußball-Fan/SF-Fan ist vernachlässigbar klein, und diese Seite wird nun mal hauptsächlich von Science Fiction-Liebhabern (und solchen aus dem Fantasy-Genre) gelesen. Nichtsdestotrotz: Fußball ist meine Leidenschaft, aktiv wie passiv. Im Jahr 1977 hab ich damit begonnen, Karten jener Spiele aufzuheben, die ich besuche….

K.u.K.-Erinnerungen

Beiliegendes Schriftstück stammt aus dem Nachlaß meines Großvaters – und erzählt eine kleine Geschichte aus dem Ersten Weltkrieg. Es handelt sich um eine Feldpostkarte, die natürlich der Zensur unterlag. Mein Großvater, geboren 1897, wurde während des Kriegs als Fahrer eines Sanitäts-Kraftwagens eingesetzt. Ein Dienst, der ihn dank seiner Fahrkünste vor dem Kampfeinsatz an der Front bewahrte – aber ganz…