Noch zehn Wochen

In zehn Wochen erscheint der dreitausendste PERRY RHODAN-Roman der Erstauflage. Ich werde bis zum Erscheinungstermin in einer Art Countdown jede Woche einige persönliche Gedanken niederschreiben, in denen es um die Faszination der größten Science Fiction-Serie der Welt geht. Was finde ich besonders interessant und reizvoll an PERRY RHODAN? Ich bin nicht immer im Fandom aktiv…

Aus dem Alltag einer Übersetzerin (Teil 2)

(Ein Gastbeitrag von Jery Schober. Der erste Teil ihres Textes ist am 5. Dezember 2018 erschienen.)   Wie läuft nun so ein Auftrag ab? Ich bekomme eine Anfrage vom Verlag oder direkt vom Autor. Nach den Preisverhandlungen (üblich sind Bezahlung pro Normseite oder pro Wort des Ausgangstextes) vereinbaren wir eine Frist, bis der die Übersetzung…

Aus dem Alltag einer Übersetzerin (Teil 1)

(Ein Gastbeitrag von Jery Schober.) »Wenn das Buch gut ist, liegt es am Autor, wenn es schlecht ist, am Übersetzer.« Eine Variation dieses Satzes lese und höre ich beinahe täglich. Anfangs hat es mich gekränkt, wenn Plotelemente und Wortwiederholungen, die vom Autor so vorgegeben wurden, meiner Übersetzung angekreidet wurden. Mittlerweile denke ich mir, aus einem Ackergaul…

An den richtigen Schrauben drehen

(Ein Gastbeitrag von Jana Beck.) Wieso fesselt uns eine Geschichte, während uns eine andere nur ein herzhaftes Gähnen entlockt? Noch interessanter, wenn es sich dabei um ein und dieselbe Geschichte handelt. Viele haben dies schon bei Spielfilmen erlebt: Das Original ist spannend – und beim Remake drücken wir nach zwei Minuten weiter. Wenn man sich…

Fünf Dinge, die ich beim Übersetzen von Sexszenen gelernt habe

(Ein Gastbeitrag von Jery Schober.) In meiner Tätigkeit als Übersetzerin bekomme ich häufig Aufträge für Liebesromane, und in den meisten war bis jetzt mindestens eine Sexszene. Meistens sogar mehrere. Mein Rekord liegt bei zwölf Sexszenen in einem Buch. In diesem Beitrag versuche ich, meine Erfahrungen aus dem Übersetzen und auch dem Schreiben von erotischen Szenen…

Das Märchen vom falschen König

(Ein Gastbeitrag von Erich Weidinger.) Schon zweimal durfte ich in Schreib-Quarantäne unter dem gestrengen Blick von Meister Thurner an meinen Schreibkünsten feilen. Beim ersten Male schwitzte ich Blut und Wasser, fürchtete mich vor der unerbittlichen Strenge der Allwissenden. Fieberte, einem Delinquenten gleich, der öffentlichen Hinrichtung entgegen. Ich habe es durchgestanden, habe gekämpft mit Wörtern und…