Einige Worte zu … Wega 3

In einigen Tagen erscheint PERRY RHODAN Wega 3 von Olaf Brill. Nachdem ich die Exposés zur Wega-Miniserie geschrieben habe und deshalb in einem gewissen Rahmen am Text beteiligt war, möchte ich ein bissl was zur Entstehungsgeschichte von Im Garten des Unsterblichen erzählen. Weitgehend spoilerfrei, übrigens.

Band 3 also. Ein Roman der eng verzahnt ist mit dem vorherigen Roman der Miniserie. Ich verrate wohl kein allzu großes Geheimnis, wenn ich sage, dass es teilweise um die weitere Lebensgeschichte einer gewissen jungen Raumpilotin geht.
Olaf und Ben Calvin Hary, der für Band 2 verantwortlich zeichnete, mussten sich also absprechen. Die Zusammenarbeit der beiden dürfte aber gut geklappt haben, denn die Übergänge sind nahtlos. Die charakterlichen Übereinstimmungen passen – und das ist mir oft das Allerwichtigste.

Ein wichtiges Thema von Im Garten des Unsterblichen ist der Planet Ferrol, den wir seit der Anfangsgeschichte der Serie kennen. Olaf hat viele kleine Details ergänzt, die die Welt besser begreiflich machen. Er schildert Land und Leute auf eine Weise, die mir sehr gut gefallen hat. Ich kann ja in den Expos immer nur Ratschläge dazu geben, wie sich eine Welt anzufühlen hat. Was dann der Autor tatsächlich daraus macht – darauf habe ich keinen Einfluss mehr.

Während sich ein Teil der Handlung mit Ferrol beschäftigt, begibt sich Olaf auf der zweiten Handlungsebene in eine doch recht fremde Welt. Er begleitet Perry Rhodan und lässt ihn ein paar sonderbare Begegnungen haben. Das geht auch nicht ganz reibungsfrei ab, möchte ich mal vorsichtig andeuten.
Ich will thematisch nicht mehr zu dieser Handlungsebene sagen. Aber es gibt eine Sache, die mich selbst sehr überrascht hat: Band 3 nimmt im Rahmen der Miniserie eine ziemlich wichtige Stellung ein. Klipp und klar: Das war nicht geplant, das hat sich erst bei der Konzeption der folgenden Expos ergeben.

Ganz generell haben sich für mich bei „Wega“ Möglichkeiten geboten, kleine Andeutungen an frühere Geschichten der Erstauflage zu machen. Manche sind so unscheinbar, dass sie nur die wenigsten Leser bemerken werden. Ein Beispiel ist in Band 2 der Volater A-Mafmaf-A. Angehöriger eines insektoiden Volkes, das u.a. von Kurt Mahr in Band 55 der Erstauflage beschrieben wurde. Ich war als Jugendlicher vom Titelbild zu diesem Roman fasziniert. So weit ich mich erinnere, habe ich auch ein Hörbuch mit dem klassischen Johnny Bruck-Cover besessen und hatte es oft vor meiner Nase. Die Volater haben also eine gewisse persönliche Bedeutung für mich.

Andere Reminiszenzen sind dazu da, euch Lesern die Suche nach der Unsterblichkeit, wie sie in Band 11 – 19 der Erstauflage geschildert wurde, in Erinnerung zu rufen. Immer wieder taucht eine ganz bestimmte Superintelligenz in Hinweisen auf. Und für Kenner der Serie wird es zum Ende eines der Handlungsstränge von Band 3 eine kleine Überraschung geben.
Jedes weitere Wort würde euch spoilern, deswegen muss ich hier abbrechen. Aber ich hoffe, dass euch gefallen wird, wie Rhodan, unsere liebste Superintelligenz und andere Figuren in den Wega-Romanen geschildert werden.

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