Termine und so

am

In den nächsten Wochen kommen gleich drei PERRY RHODAN-Romane von mir auf den Markt, und zwar die Nummern 3022, 3023 und 3026. Ich kann euch sagen – das war ganz und gar nicht so geplant.

Ich habe an anderer Stelle schon geschrieben, daß ich im letzten Jahr ziemlich auf Anschlag geschrieben hatte und auf mehreren Baustellen zugleich eingespannt gewesen war. Die enge Terminlage wurde mir einfach zuviel.
Nach dem PERRY RHODAN-Roman mit der Nummer 3016 sollte ich erneut mit der Nummer 3021 eingesetzt werden. Das war mir schlichtweg zu knapp, also fragte ich den Kollegen A, den geplanten Autor von Band 3026, ob wir denn nicht tauschen könnten? Nach längerem Hin und Her wurde das im Einklang mit der Redaktion beschlossen. Ich war erleichtert, endlich würde ich es etwas ruhiger angehen können. Zehn Wochen zwischen zwei Romanen war ausreichend, um alle anderen Aufgaben zu bewältigen, die sich mir nebst PERRY RHODAN stellten.

Dachte ich.
Denn drei, vier Wochen später kam ein Mail vom Kollegen B, dass es bei der Arbeit an den Romanen 3022 und 3023 zu Terminkollisionen gekommen sei und die Autoren C und D nicht in der Lage wären, diese Romane zu schreiben. Es wäre ein rechter Notfall. Ob ich denn nicht einspringen könne? Autor D würde stattdessen meinen 3026er übernehmen, den ja ursprünglich Autor A hätte schreiben sollen. Ich hätte also nach Band 3023 jene längere Pause, nach der ich mich so sehnte.

Nun gut, es war schließlich ein Notfall, und ich wollte das Team nicht im Stich lassen. Das zusätzliche Geld konnte ich ja eh auch gebrauchen. Ich würde die Arbeit an den beiden Romanen schon hinbekommen, zumal mich die Themen der Expos reizten. Mit der „Lange-Pause-Karotte“ vor der Nase machte ich mich an die Arbeit und schrieb 3022 und 3023.
Um wiederum drei Wochen später die Nachricht zu erhalten, daß Kollege D terminlich mit dem 3026er zu kämpfen hätte. Ob ich diesen Roman nicht auch noch übernehmen könne?

Ich wusste nicht mehr, ob ich lachen oder weinen sollte.  3026 war also von Autor A zu mir, anschließend zu Autor D und letztlich zu mir zurück gewandert. Dazwischen hatte ich zwei weitere Manuskripte geschrieben, obwohl ich es eigentlich ruhig hatte angehen wollen. (Wobei ich zur Entstehung von PERRY RHODAN 3026 zu gegebener Zeit noch eine Menge zu erzählen habe.)

Nun, ich habe endlich meine Pause, alles ist gut. Dieses Bäumchen-wechsle-dich-Spiel erfolgte stets im besten Einvernehmen mit den Kollegen. Niemand ist dem Anderen böse,  wenn einmal etwas mit den Terminen nicht klappt. Man hilft sich gerne, da steht das Team wirklich zusammen. Das begeistert mich als Teil von PERRY RHODAN immer wieder.

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