Das war das Frühjahrs-Schreibcamp 2018

Fünf Tage intensiver Schreib-Arbeit liegen hinter den Teilnehmern, Bernd Robker vulgo Robert Corvus (Homepage des Autors) und mir. Ich möcht ein kurzes und stichwortartiges Resümee ziehen und persönliche Eindrücke schildern:

  • Die Gruppe war sehr homogen, meine Teilnehmer gingen immer sehr respektvoll miteinander um. Das ist für mich stets das Allerwichtigste
    Daß Bernd und ich uns als Schreibcamp-Leiter einige Male triezten, hatte durchaus Methode. Wir stehen nun mal für unterschiedliche Zugänge zur Schreibarbeit.
  • Die ersten zweieinhalb Tage waren angefüllt mit der Arbeit an eingereichten Texten. Das mag ein bißl lang gewesen sein. Aber ich denke, es hatte Sinn.
  • Die Übungseinheiten von Bernd kamen sehr gut an. Dabei ging es um Weltenschöpfung, um Zauberschüler, um Figurenverhältnisse … Das war auch für mich höchst interessant.
  • Ein neues Element war der Rote Quälstuhl. Die Teilnehmer mußten einige ihrer Texte wie bei einer Lesung vortragen, die Bedingungen waren ungewohnt. Dabei kamen selbst die geübtesten Lese-Profis gehörig ins Schwitzen. Diese Foltermethode werde ich wohl weiter übernehmen.
  • Wie das mit dem Vortragen so richtig geht, zeigte Bernd bei einer improvisierten Lesung aus seinem neuen Buch Das Imago-Projekt (Link zur Verlagsseite) am Freitagabend. Mich hat der Neid gefressen, so gut war das.
  • Die Übungen zu den Themen Action-Szene und Entwurf eines Kurz-Expos nach Vorgaben von uns kamen gut an – und brachten zum Teil großartige Ergebnisse.
  • Was mir gefallen hat – und was den Teilnehmer vermutlich noch gar nicht so richtig bewußt geworden ist -, sind die Fortschritte, die sie allesamt während des Schreibcamps machten.
  • Das Fünf-Tages-Schreibcamp wurde als zu kurz empfunden. Es mag also sein, daß ich nächstes Frühjahr ein sechstägiges Camp anbiete. (Mein Seminar kommenden Herbst, 28. Oktober bis 3. November, läuft ohnedies über sieben Tage.)
  • Es hat so richtig viel Spaß gemacht.

Und jetzt gibt’s noch einige Schnappschüsse vom Camp, meist mit dem Roten Quälstuhl im Zentrum.

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