Zu PERRY RHODAN 2943 – und zu Monkey

Ich hatte eine Pause von fast vier Monaten bis zu diesem PERRY RHODAN-Roman der Erstauflage. Ganz schön lange, und dementsprechend „gierig“ war ich darauf, Monkey und der Savant zu schreiben.

Perry_2943
©VPM bzw. Dirk Schulz

Wenn ich mich recht erinnere, hatte ich Monkey noch niemals zuvor als Hauptperson. Ich mußte feststellen, daß der Oxtorner gar nicht so leicht zu beschreiben und zu charakterisieren war.
Wer oder was ist Monkey? Was wissen wir über ihn, das über seine körperlichen Befindlichkeiten hinausgeht? – Er ist knallhart, er hat stählerne Nerven, er ist überaus kompetent, beherrscht, denkt logisch und agiert stets auf den Endzweck bedacht. Er ist ein hervorragender Anführer. Vermutlich könnte sich die USO keinen besseren Lordadmiral vorstellen.
Aber was macht Monkey als Person aus? Hat er Hobbys, Eitelkeiten, heimliche Vorlieben, Frauengeschichten, Schwächen? Wie sieht es mit seinem persönlichen Umfeld aus? Kennt er noch etwas anderes als Arbeit und Pflicht? Welche drei Bücher würde er auf eine einsame Insel mitnehmen?

Das sind Dinge, die weitgehend unklar bleiben. Nicht, weil wir Autoren zu faul oder einfallslos sind. Es ist nun mal die Unnahbarkeit, die Monkey ausmacht und die ihn zu einer Figur werden läßt, an der man sich reiben kann. Der Oxtorner ist nicht sympathisch. Er tut, was er tun muß. Er wird sich niemals hinter jemandem verstecken und seine Pflichten erfüllen.

So oder ähnlich fiel meine Figurenanalyse aus. Und damit war mir klar, daß ich für PERRY RHODAN 2943 etwas oder jemanden finden mußte, aus dessen Perspektive ich den Großteil der Handlung schildern konnte.
Ich will jetzt ganz gewiß nicht spoilern. Aber wie der Titel schon verrät, stelle ich einen Savant vor. Einen Inselbegabten, dreitausend Jahre in unserer Zukunft. Eine Person, die in einem speziellen Wissensgebiet besonders veranlagt ist – und in anderen Lebensbereichen eingeschränkt.
Dieses Thema hat sich aus der Unterhaltung mit der Schwester eines Savant vor einigen Monaten ergeben. Ich habe aus dem Gespräch ein bißl was mitgenommen und wollte es irgendwann mal verarbeiten. PERRY RHODAN 2943 bot eine hervorragende Gelegenheit dazu.

Ich bin schon sehr neugierig, wie meine etwas andere Geschichte bei den PERRY RHODAN-Lesern ankommen wird.

 

10 Kommentare Gib deinen ab

  1. Hauer sagt:

    Geb‘s zu: Du hast mich jetzt ordentlich angefixt.
    Jetzt wart ich uf Mitternacht.

  2. Melanie sagt:

    Ich finde Monkey interessant und möchte ihn gar nicht vermissen. Dafür muss man kein Sympath sein, dafür muss man interessant sein. Von daher bin ich gespannt auf Deinen Roman.

  3. Dirk Thomas Lange sagt:

    Hallo Michael,
    Habe deinen Roman gerade heruntergeladen. Bin auch sehr gespannt wie du Monkey charakterisiert. Werde dir berichten, wie ich deine Story fand. Dauert aber ein paar Tage. Bin erst bei 2940:-(
    Ad astra

    1. mmthurner sagt:

      Ja, ich bin schon gespannt, was Du dazu sagst. Schöne Grüße

      Michael

  4. Gabriele Witz-Ackermann sagt:

    Ich freu mich drauf. Bin schon sehr gespannt!!!

    glg Gabi

  5. Michael Birke sagt:

    Ich habe den Roman bereits gelesen, es war schon nach Mitternacht als mein Postfach mir mitteilte, meine Vorbestellung für ein PR-eBook wurde gerade ausgeliefert und kann heruntergeladen werden. Also gut, den lese ich dann im Bett, wird sowieso Zeit zum Schlafen. Als Schlaftablette hat der Roman nicht getaugt. Die kleine Rhodan-Pause hat MMT anscheinend sehr gut getan, denn… wow! So stelle ich mir die Spezialisten der USO vor. Ein bunter, schillernder Haufen mit interessanten Charakteren. Das Duo Summer-Seth und Sondhake ist die Wucht. Monkey gefiel mir auch sehr gut. Die Handlung war spannend, wunderbar wie sich Sondhake durch den Plan der Thoogondu durchkombiniert hat. Und anscheinend war das ja nur die Spitze des Eisbergs. Ich bin sehr gespannt, wie das weitergeht. Es ist jetzt leider zu spät, die Romane sind ja schon geschrieben, insgesamt bin ich bisher mit den beiden Settembers nicht so recht warm geworden. Vielleicht kann man es einrichten, in Zukunft mehr Sondhake zu bringen.

    1. mmthurner sagt:

      Ja, ich fand Summer-Seth/Sondhake auch sehr interessant. Und danke fürs Lob …

    2. Melanie sagt:

      Wow, jetzt bin ich erst recht neugierig auf den Roman. Muss aber bis Freitag auf das Heft warten. 😥

  6. Marc sagt:

    Großartiger Roman! Ich plädiere für einen Zellaktivator für Sondhake. Phantastischer Charakter.
    Dachte ja erst, der Begriff Savant wäre zweckentfremdet worden für eine Tätigkeit oder einen Rang oder ein Alienvolk wie bei den Okefenokees, aber es wird tatsächlich sinngemäß verwendet.

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