Zu PERRY RHODAN 2877

2877tibiWie immer möchte ich einige Gedanken zu einem Roman teilen, unmittelbar bevor er in den Handel kommt. Wie immer hier der übliche Hinweis: Es wird ganz leicht gespoilert.

Die Romane 2876 und 2877 bilden eine relativ kompakte Einheit; beide Romane spielen auf einer Welt namens Tiu und erzählen eine Geschichte, die teilweise tief in die Vergangenheit reicht. Es blieb Leo Lukas und mir überlassen, diesen Doppelroman gemeinsam zu gestalten.

Nun, das war wie immer eine sehr angenehme Zusammenarbeit. Leo hinterließ mir einige sehr nette Figuren, deren Schicksale ich weiter beleuchtete. In einem gewissen Maße handelte sich’s um eine Familiengeschichte, anhand derer ich einige Details aus der Geschichte der Tiuphoren aufdecken durfte.

Das Exposé gab zwar eine Menge Informationen vor, aber wie so oft boten sich gerade in den Personencharakterisierungen und bei der Beschreibung der Schauplätze (insbesondere der Stadt Tonhuon) große Freiheiten. Leo und ich haben diese Freiheiten meiner Meinung nach auch sehr intensiv genützt.

Eine ganz besondere Figur in diesem Roman war der Advokat. Er war geheimnisumwoben und nahm eine besondere Gestalt an. Wie er war und was er war – das hat mir schon sehr gefallen. Daß über den Advokat im PERRY-Forum bereits ein bißl spekuliert wird, freut mich natürlich diebisch.

Im Zentrum der Erzählung stand aber wie bereits in Band 2876 Perry Rhodan himself. Er war, technisch gesehen, gar nicht so leicht zu beschreiben. Einerseits war er bloß Beobachter, andererseits wollte ich ihn natürlich so aktiv wie möglich schildern. Das ist ein Spagat, der nicht immer leicht zu schaffen ist.

Alles in allem war PERRY RHODAN 2877 ein Roman, der mir mehr Freude gemacht hat als einige andere. Und er wird was ändern. Vor allem, was die Sichtweise des Lesers auf die Tiuphoren betrifft.

 

 

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3 thoughts on “Zu PERRY RHODAN 2877

  1. Vorfreude! Der erste Teil von Lukas hat mir hervorragend gefallen. Ich bin wirklich gespannt, warum die Empörer so ausdauerend rumziehen und ihre Banner füllen. Das riecht doch verdächtig nach einer Art Quinchi 2.0 🙂

  2. Oh ja, der erste Teil war toll. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen. Wie habt ihr beide am Roman gemeinsam gearbeitet? Habt ihr euch u.a. in Wien gemeinsam in ein Café gesetzt?

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