Tod oder Leben?

Ich lasse in dem PERRY RHODAN-Manuskript, an dem ich derzeit arbeite, eine Agentin auftreten. Sie ist jung, unbedarft, ehrgeizig, von sich selbst und ihrer Arbeit eingenommen, aber auch unsicher und in ihrem Wesen nicht unsympathisch. Ein ambivalenter Charakter, wie ich sie recht gern habe. Mehr Infos kann ich leider nicht geben.
Sie ist ein typisches Redshirt*. Ein Nebencharakter, der keine weitere Rolle in der Handlung spielt und über den ich völlig frei verfügen kann. 
Nun habe ich die Gelegenheit, Sheama weiterleben oder sterben zu lassen – und dazu möcht ich eure Meinung hören. Wie soll ich mit der jungen Dame verfahren? 
Eure Stimme zählt! Ich addiere die Ergebnisse, die ich auf FB, Twitter, google+, im PERRY RHDODAN Forum sowie hier auf meinem Blog erhalte und entscheide nach Stimmenmehrheit. Mir reicht ein Tod oder Leben als Antwort. Die Abstimmung endet am Montag, 22. Feber, 12:00 mittags.
*Wer nicht weiß, was ein Redshirt ist: Hier findet sich die Wikipedia-Erklärung dazu:

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33 thoughts on “Tod oder Leben?

  1. Abgestimmt habe ich im Forum. Dort hast du vor paar Wochen eine Frage meinerseits auf einem der Arkon-Threads überlesen. Meinetwegen. Was mich heute und hier interessiert: Legst du eine Figur, die du töten willst, anders an als eine, die weiterleben soll?

    • Glaube ich nicht. Die Geschichte entsteht unmittelbar beim Schreiben. Und damit auch die Figur. Mag aber sein, daß ich, wenn ich nun zwischen Tod und Leben entscheide bzw. eine Antwort finde, auch zurückblättere und da und dort begradige.

  2. Auch wenn es sich nur um eine fiktive Romanfigur handelt, finde ich die Herbeiführung einer Abstimmung über Leben oder Tod einer Figur etwas primitiv. Gab es keine andere Wahl zu entscheiden? Etwa: „lebte bis zum Ende ihrer Tage glücklich“ auf a) Terra oder b) Tefor.

    • Nein. Es handelt sich, wie Du sagst, um eine fiktive Figur – und um ein Redshirt. Eine Person, die Handlung transportiert und derart eine Funktion erfüllt. Wie es im Film und Fernsehen tausendfach geschieht. Ich folge Euren Wünschen und gebe Sheama ein tragisches oder ein glückliches Ende.

  3. Ich hätte ja lieber, daß Perry mit einem Zeittransmitter in die Vergangenheit reist und Donald Trump in die Cojones tritt. Kann man das nicht einbinden?

  4. Laß die Frau am Leben. Auch solche Personen sind obwohl sie nur Randfiguren sind, wichtig für eine Serie wie Perry Rhodan. Denn letzten Endes spiegeln sie auch die Gesellschaft wieder, für die Perry eintritt.

  5. Als ich in die Serie eingestiegen bin (Band 2250 – Zeuge der Zeit), sind mir immer wieder Charaktere begegnet, die über 2 Bände hinweg aufgebaut wurden, sehr sympathisch wurden und über ich gern mehr erfahren hätte. Ziemlich oft sind sie dann auch verstorben. Fand ich zuerst nicht so toll. Aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Irgendwie müssen die Figuren ja auch wieder aus der Handlung raus, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Man kann ja nicht alle mitschleppen. Außerdem: wozu sind denn Redshirts da, wenn nicht zum sinnlosen Sterben? Das ist nun mal ihr Daseinsgrund. Das Leben ist halt nicht fair und im Krieg, sei es in Syrien oder an Bord der Basis, während ihres Umbaus in der Werft Apperas Kokkaia (dort stecke ich gerade), überall sterben Menschen und Aliens völlig sinnlos. Alles andere würde kriegerische Auseinandersetzungen verklären. Immerhin lesen wir hier Perry Rhodan, die größte Science Fiction Serie und keine Kinderserie, in der alles mit einem Happy End enden muss.

    Lass sie sterben. Dramatisch und sinnlos.

  6. So ein richtig blutrünstiges, brutales Ende gegen den Willen der Leser, das wäre toll. Aber dazu musst du den Namen noch ändern, der ist nicht sehr sympathisch.

  7. Tod, und zwar so sadistisch, blutig und ekelhaft wie möglich – und ja das meine ich Ernst. Mir fehlt echter Splatter in der Serie.

  8. Mir schwant, dass Leben oder Tod dieser Nebenfigur für den Roman völlig bedeutungslos sind. Wenn ihr Weiterleben einen Sinn hat, dann lass sie leben. Wenn ihr Tod der Story dient, dann bring sie um. Oder nein – lass sie leben. Töte lieber Gholdorodyn, indem du ihn eine Fehlschaltung am Kran vornehmen lässt, der daraufhin explodiert und den Kelosker mit in den Untergang reißt.

    • Tod oder Leben auch einer Nebenfigur sind niemals bedeutungslos. Zumindest sollte es nicht so sein. Noch die mickrigste Nebenfigur hat eine Funktion im Gefüge eines Romans. Damit werden Aussagen transportiert, Inhalte oder Meinungen des Autors weitergegeben, etwas gewertet oder gewichtet.

  9. Tod – So bös sich es anhört, aber eine sterbende Figur ist eindrucksvoller und bleibt eher im Gedächtnis hängen, als ein Protagonist, wo am leben bleibt…

      • Alles Kuschler und Weichlinge – aber ok, wenn sie schon am Leben bleibt, kannst du sie ja wenigstens nach Strich und Faden foltern und verkrüppeln? 😀

      • Aaaah… des kommt davon, wenn man net wirklich alles liest XD na somit bin ich wohl meinen eigenen Tod gestorben 😉 aber ich bin auch so schon gespannt wie der Roman wird, viel Erfolg =)

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