Interview mit … Michael Buchholz und Rüdiger Schäfer

Mit Band 101 übernimmt ein Autoren-Duo die Arbeit an den Exposés zu PERRY RHODAN NEO. Michael Buchholz und Rüdiger Schäfer sind in PERRY-Kreisen keine Unbekannten, beide sind ausgewiesene ATLAN-Kenner und haben bereits einige Beiträge zur NEO-Serie abgeliefert. Hier beantworten sie Fragen zu ihrer neuen Tätigkeit als Expokraten und zu ihrer langjährigen Zusammenarbeit. 

 

PR_NEO-578e9cabMichael Marcus Thurner: Michael und Rüdiger – ihr seid die neuen Exposéautoren von PERRY RHODAN NEO und bestimmt damit, wie es nach dem Ausscheiden von Frank Borsch mit der Handlung der Serie weitergehen soll. Wie ist es denn eigentlich zu dieser Entscheidung gekommen? Hat euch Chefredakteur Klaus N. Frick angerufen und gesagt: »Da habt ihr, und jetzt macht was draus?« Gab es im Vorfeld Redaktionssitzungen mit ihm und anderen Vertretern des Verlags?

Rüdiger Schäfer: Ob und wie es mit NEO nach Band 100 weitergeht, war bereits während der Autorenkonferenz 2014 in Karlsruhe ein Thema. Es wurden verschiedene Möglichkeiten und Modelle erörtert, und irgendwann ließ Frank Borsch dann durchblicken, dass er nach vier Jahren NEO, NEO und noch mehr NEO gerne mal wieder etwas anderes machen würde, was ich sehr gut verstehen konnte.

Als Klaus mich schließlich bezüglich einer möglichen Nachfolge ansprach, war mir sofort klar, dass diese Aufgabe zwar ungemein reizvoll, aber sehr anstrengend sein würde. (Und aus heutiger Sicht weiß ich, dass ich den Arbeitsaufwand sogar noch unterschätzt habe.) Schließlich mache ich das alles neben meinem ganz normalen Vollzeitjob, sozusagen als Hobby nebenbei.

Andererseits bekommt man so eine Chance wahrscheinlich nur einmal im Leben: Ich hatte mit zehn Jahren meinen ersten PR gelesen, und nun sollte ich als Exposé-Autor die Geschicke von PR NEO mitbestimmen – einer der erfolgreichsten SF-Serien der letzten Jahrzehnte? Das klingt für jemanden, der dreißig Jahre lang Leser war und sich intensiv in der Fanszene bewegt hat, schon ein bisschen wie im Märchen …

Auf jeden Fall wusste ich sofort, dass ich Michael dabeihaben wollte. Wir kennen uns schon eine halbe Ewigkeit, er ist eine wahre Ideenfabrik (ich vermute nach wie vor, dass das eine Paragabe und er ein Mutant ist) und hat ein unglaublich breites Allgemeinwissen. Außerdem haben wir schon in der Vergangenheit großartig zusammengearbeitet. Ich fragte also, ob er mitmachen würde, und zu meiner Freude und Erleichterung sagte er Ja.

Anfang März 2015 fuhr ich dann nach Rastatt, um mit Klaus Frick und Bettina Lang die Details zu besprechen – und dann ging es auch schon los …

Michael H. Buchholz: Unser lang zurückliegendes Gesellenstück, die Konzeption der »ATLAN Fanzine-Serie«, hat zumindest dem Verlag und der Redaktion gezeigt, dass wir wissen, worauf wir uns da einlassen. Welchen Umfang dieses Einlassen aber tatsächlich annehmen würde, das ahnten wir allenfalls.

Ich habe noch nie soviele Daten ent- und wieder verworfen, zusammengetragen und hin- und hergemailt wie in den beiden vergangenen Monaten. Wobei wir beide ja zusätzlich in laufender Romanschreiberei eingebunden waren und sind. Was Frank da in den letzten vier Jahren geleistet hat, ist mir erst im Nachhinein deutlich geworden, und mein Respekt vor dem Ergebnis ist riesengroß.

Als Rüdiger mich fragte, ob ich bei NEO dabei sein wollte, gab es für mich überhaupt kein Zögern. Einer der ersten Sätze, die zwischen uns fielen, als wir uns kennenlernten, war sinngemäß: »Stell dir mal vor, wir beide würden für PR die Exposés verfassen …« Damals war das für uns schiere Utopie. Heute ist es ein Traum, der mit NEO wahr wird. Und der auch ein bisschen was von einem Déjà-vu hat. Wer kann da »nein« sagen?

Michael Marcus Thurner: Rüdiger, Du bist ausgewiesener ATLAN-Spezialist, hast mehrere Heftromane und Taschenbücher zu dieser beliebten Figur des Perryversums beigetragen. Zur Zeit gestaltest du den PERRY RHODAN-Report, der vierwöchentlich in der PERRY RHODAN-Erstauflage als Beilage erscheint, bist im Fandom sehr aktiv und gehst nebenbei – bin ich fast versucht zu sagen – einem Brotberuf nach. Wie lässt sich das denn alles mit der Expo-Gestaltung vereinbaren, die ganz gewiss viel Zeit wegfrisst?

Rüdiger Schäfer: Zunächst: Meine Aktivitäten im Fandom sind bei nahezu null angekommen. Anders geht es auch gar nicht mehr. Einerseits bedauere ich das zwar, andererseits hat sich mit meiner Mitarbeit bei PR natürlich ein lange gehegter Traum erfüllt, und ich habe mir fest vorgenommen, diese Zeit in vollen Zügen zu genießen – wie lange sie auch immer dauern mag.

Ansonsten habe ich zwei große Vorteile. Zum einen komme ich mit vier bis fünf Stunden Schlaf aus, gehöre also zu den sogenannten Kurzschläfern (wie z. B. Leonardo da Vinci oder Napoleon Bonaparte). Selbst am Wochenende bin ich meistens schon vor fünf Uhr morgens wach. Zum anderen bin ich beruflich wie privat ein extrem strukturierter Mensch. Bevor ich einen Roman anfange, erstelle ich stets einen Szenen- und Terminplan, an den ich mich dann rigoros halte. Termine sind im Seriengeschäft essentiell, und Termindruck drückt auf die Kreativität. Insofern achte ich darauf, so etwas möglichst zu vermeiden, wozu natürlich unter anderem eine gewisse Disziplin gehört.

Außerdem überprüfe ich regelmäßig, ob ich mir nicht zu viel aufhalse, und justiere dann nach. Mit dem Alter wird man auch körper- und gesundheitsbewusster – zumindest gilt das für mich. Ich habe in den letzten Monaten 35 Kilo abgespeckt und treibe seitdem sehr viel Sport (Badminton, Joggen, Schwimmen, Radfahren, Inline-Skating). Ich war selbst überrascht, wie viel Spaß das macht und wie viel zusätzliche Energie so etwas freisetzt.

Michael Marcus Thurner: Michael, auch du hast einige Beiträge zu den ATLAN-Serien abgeliefert. Als Buchautor bist du mit der »Gilwenzeit«-Reihe bekannt geworden, deren dritter Band im August 2015 bei Bastei erscheinen soll. Du bist seit einiger Zeit hauptberuflich Autor. Ist es denn ein schwieriger Sprung aus einer Fantasy-Welt rüber zur Science-Fiction-Opera?

Michael H. Buchholz: Ja und Nein. Zunächst zum Ja. Ja, es ist schwierig, die »Gilwenzeit«-Schuhe aus- und die NEO-Raumstiefel anzuziehen. NEO ist und funktioniert ganz anders als eine wie auch immer geartete Fantasywelt. Bei der »Gilwenzeit« hatte ich viele lange Jahre Zeit, alles fein säuberlich aufeinander abzustimmen, ehe ich überhaupt mit dem Schreiben anfing. Tatsächlich begann ich an dem Sagenstoff schon zu arbeiten, als Rüdiger und ich uns vor dreißig Jahren kennenlernten.

Bei NEO haben wir diese Zeit nicht. Wir müssen hier nicht nur reflexartig aus der Hüfte schießen, sondern jeder Schuss muss perfekt sitzen. Das erfordert ein völlig anderes Denken und Herangehen als die Arbeit an einem normalen Roman.

Nun zum Nein – nein, trotz der Schwierigkeit fällt mir der Wechsel relativ leicht. Ich lese PERRY RHODAN seit meinem dreizehnten Lebensjahr und bin gerade in jener Zeit herangewachsen, als Rhodan und Co. ins All aufbrachen. Jetzt diese Zeit neu aufleben lassen zu dürfen ist ein wahr gewordener Jugendtraum für mich. Doch einmal im Jahr heißt es für mich umzusatteln und mich auf die Fährten und Fährnisse der »Gilwenzeit« zu begeben.

Michael Marcus Thurner: Ihr habt schon mehrmals miteinander gearbeitet, euch verbindet eine schon lange währende Freundschaft. Wie funktioniert denn die Zusammenarbeit bei NEO? Gibt es Auffassungsunterschiede? Kommt es wie bei vielen kreativen Paarungen auch mal vor, dass es kracht und ihr euch zusammenstreiten müsst?

Rüdiger Schäfer: Natürlich gibt es Auffassungsunterschiede – und das ist gut so. Ich glaube sogar, dass eine Serie von so etwas profitieren kann. Hinzu kommen ja noch die Gedanken der Redaktion, allen voran Klaus N. Frick, dessen langjährige Erfahrung uns dabei hilft, das ein oder andere Fettnäpfchen auszulassen.

Wirklich gestritten haben sich Michael und ich aber noch nie. Wir kommentieren die Texte und Ideen des jeweils anderen kritisch, allerdings immer konstruktiv. Und wir wissen, was wir aneinander haben.

Für mich ist Michael durchaus eine Art kreativer Katalysator – und das habe ich in den ersten Wochen der NEO-Arbeit sofort wieder gemerkt. Exposés und Datenblätter fliegen zwischen uns hin und her, wir notieren jedes Mal unsere Anmerkungen und am Ende kommt dann etwas heraus, hinter dem wir beide stehen und das wir guten Gewissens zur Begutachtung an die Redaktion schicken können.

036aCD 160 Buchholz - Arbeitskopie 4 (996x1280)Michael H. Buchholz: Diese Paragabensache … irgendetwas ist da vielleicht dran. Wobei ich es eher als eine Symbiose zwischen Rüdiger und mir empfinde. Ich kann es kaum anders beschreiben: Die Dinge fliegen mir regelrecht zu, wenn sie zuvor von Rüdiger angetriggert wurden. Und das Verblüffende ist jeweils, wie gut meine Ideen sich in Rüdigers Vorideen einklinken. Zahnräder greifen dann ineinander, und plötzlich beginnt das Ganze, sich vorwärts zu bewegen.

Die Zusammenarbeit ist für mich Energieschub und Faszination in einem, weswegen es vielleicht auch nicht zu Streit kommt. Das Ergebnis ist immer mehr als die Summe beider Teile. Das war schon zu den seligen »ATLAN-Fanzine-Serie«-Zeiten so und ist es bei NEO erst recht. Wenn ich dieses ganz bestimmte Kribbeln bekomme, weiß ich, ja, wir sind auf dem richtigen Weg. Und wenn wir es dann beide spüren (Rüdiger nennt es »Schauer über den Rücken«), dann geht alles guten Gewissens an die Redaktion.

Michael Marcus Thurner: Wie ist denn die Amtsübergabe von Frank Borsch auf euch erfolgt? Wird es eine spürbare Zäsur nach Band 100 geben, oder schließt ihr an Vorgaben an, die Frank hinterlässt?

Rüdiger Schäfer: Selbstverständlich werden wir die Themen und Ereignisse der ersten hundert Romane nicht einfach ignorieren – dazu waren sie viel zu gut und bieten nach wie vor zu viel Potential. Außerdem hat Frank ein tolles und stimmiges Finale gebastelt, und einen großartigen Band 100 geschrieben. Da fielen der Anschluss und die weitere Planung verhältnismäßig leicht.

Ich hatte Ende März ein längeres Telefonat mit Frank. Da habe ich ihn kräftig ausgequetscht und nach seinen Gedanken zur weiteren Handlung gefragt. Natürlich hatte er sich solche bereits gemacht; insofern wird – wenn ich das mal so formulieren darf – sein »Geist« noch eine Weile über uns und der Serie schweben.

Eine Zäsur (und eine, die man bemerkt) wird es aber definitiv geben, und bei der Konzeption des sogenannten kosmischen Hintergrunds haben Michael und ich bereits viele eigene Ideen eingebracht.

Michael H. Buchholz: Als Leser wie als Autor liegt mir vor allem das »Staunenkönnen« am Herzen. Denn das macht das Besondere einer Serie wie NEO aus. Den »sense of wonder« der damaligen Heftserie neu zu beleben und wieder fühlen zu können, ihn dabei aber auch völlig anders zu gestalten – diese Möglichkeit bietet der Hintergrund, den Frank Borsch geschaffen hat.

Das gelegte Fundament ist großartig, und vor allem ist es trag- und ausbaufähig. Dennoch – und das ist das Schöne daran – bietet uns der Band 101 die fantastische Möglichkeit, neu durchzustarten und der Menschheit einen neuen Weg zu den Sternen zu eröffnen.

 

Michael Marcus Thurner: Wie sieht denn eure Planung aus? Wird der Leser bemerken, dass nun ein neues Team an der Konzeption der Serie arbeitet? Frank hat ja eine sehr dicht gewebte Geschichte einer fiktiven Menschheit ab dem Jahr 2036 geschrieben. Wird es mit Band 101 einen Zeitsprung geben, werden die Zyklus-Handlungen stärker in sich abgeschlossen sein?

Rüdiger Schäfer:  Da muss ich jetzt aufpassen, was ich schon verraten darf und was nicht …

Ja, einen Zeitsprung wird es geben – allerdings einen moderaten von nur elf Jahren. Wir werden die neue Handlung im März 2049 starten.

Gleich im ersten Roman wird eine faszinierende frische Figur auftauchen, die auf dem Romancover erscheint. Sie wird uns eine Weile begleiten und ihre Geheimnisse erst nach und nach preisgeben.

Außerdem wird sich ein Teil der Geschichte um Ereignisse drehen, die tief in der Vergangenheit liegen und mit dem größten Planeten unseres Sonnensystems zu tun haben: dem Jupiter! Die Leser wissen ja nach wie vor nicht, warum die Erde und ihre Bewohner anscheinend so etwas Besonderes sind. Diese Frage werden wir bis spätestens Band 150 größtenteils beantworten.

Und ja, die Staffeln werden stärker in sich abgeschlossen sein.

Michael H. Buchholz: Dabei werden wir aber das große Ganze stets gewissenhaft im Auge behalten. Die Miniserien sind in sich abgeschlossen, aber sie schreiben das Große Ganze stets weiter fort. Wir werden spannende, aufeinander folgende Kapitel im Buch der zukünftigen NEO-Menschheit aufschlagen.

Michael Marcus Thurner: Wie ich gehört habe, plant ihr vorerst in überschaubaren Zehner-Zyklen. War das ein Vorschlag von euch oder gab es diesbezüglich Vorgaben von der PERRY RHODAN-Redaktion?

Rüdiger Schäfer: Ob eine Staffel nun zehn oder zwölf Romane umfasst, ist meiner Meinung nach nicht so wichtig. Die Zehner-Staffeln haben aber unter anderem den Vorteil, dass die runden Nummern immer auf ein Staffelende fallen, sich also besser als Jubiläumsbände vermarkten lassen.

Hinzu kommt, dass wir die Zahl der Handlungsebenen stark reduzieren werden. Auch wenn PR-Leser an eine gewisse Komplexität gewöhnt sind: NEO erscheint im Vergleich zur Erstauflage nur alle zwei Wochen; es war die einhellige Meinung aller Beteiligten, dass wir da in Zukunft ein bisschen straffen müssen, damit der Leser nicht zu lange auf die Fortsetzung seiner Handlungsebene warten muss.

Michael Marcus Thurner: Ihr selbst werdet einige Romane des ersten Zyklus verfassen. Dazu kommen Namen von Autoren, die sich bereits an NEO versucht haben, wie Rainer Schorm oder Kai Hirdt. Werden auch wieder Autoren der PERRY RHODAN-Erstauflage mitwirken? Gibt es neue Autorennamen?

Supra

Rüdiger Schäfer: Michael und ich sind für je zwei Romane der ersten Zehner-Staffel vorgesehen. Hinzu kommen bekannte Kollegen wie die schon von dir erwähnten Kai und Rainer. Außerdem haben wir ein Comeback und einen bekannten Namen, der allerdings seinen ersten NEO verfasst. Mein persönlicher Wunsch ist es, dass ich in absehbarer Zeit mal ein Exposé für Frank Borsch schreiben darf – mal sehen, ob ich ihn überzeugen kann …

Michael H. Buchholz: Das schließt natürlich nicht aus, dass es in absehbarer Zeit neue Namen auf ein Cover schaffen können. Aber die Mitarbeit an einer Serie wie NEO verlangt viel mehr, als »nur« einen Roman zu schreiben. Die Bereitschaft zur Recherche und zum Studium der Datenblätter ist mindestens ebenso wichtig, und die Kenntnis dessen, was die Kollegen erarbeiten, ist eine unabdingbare Voraussetzung. Zuvorderst aber gilt es, den Ton, die Stimmung und den Geist von NEO zu erkennen und dann zu treffen, und das ist eher eine Gefühlssache als eine des rationellen Verstandes.

Michael Marcus Thurner: Jetzt, da wir unter uns sind und so nett miteinander plaudern – erzählt doch mal ein wenig darüber, wohin die Reise ab Band 101 gehen soll. Und sagt doch mal, warum eurer Meinung nach dies der geeignete Moment ist, um als Leser neu oder wieder in die Serie PERRY RHODAN NEO einzusteigen?

Rüdiger Schäfer: So ist’s richtig: die noch unerfahrenen Expokraten mit ein paar harmlosen Fragen in Sicherheit wiegen und dann wie beiläufig zum Geheimnisverrat verführen …

Was den Einstieg betrifft: Wer jemals auch nur entfernt darüber nachgedacht hat, es mit NEO zu versuchen – jetzt ist die Gelegenheit! Und das sage ich nicht nur, weil ich es als Expokrat sagen muss und daran interessiert bin, dass möglichst viele Romane verkauft werden. Michael, die Redaktion und ich selbst stehen mit voller Überzeugung und mit großen Erwartungen hinter der neuen Staffel – die übrigens den Titel »Die Methans« tragen wird.

Alle haben viel Zeit, Nerven und Gehirnschmalz investiert (und tun es noch), um den Lesern großes Kino zu bieten. Ich habe vor kurzem im Forum auf der PR-Homepage geschrieben, dass PR-Leser im Allgemeinen und NEO-Leser im Besonderen in goldenen Zeiten leben. Das war nicht übertrieben und genau so gemeint. 2015 wird in dieser Beziehung also richtig spannend!

Wohin die Reise geht? Das will ich eigentlich gar nicht wissen. Ich konzentriere mich viel lieber darauf, dass die Reise an ein wie auch immer definiertes Ziel für alle möglichst unterhaltsam und kurzweilig wird. Wenn das gelingt, bin ich zufrieden.

Michael H. Buchholz: Du hast bei den Investitionen die partielle Nachtarbeit, Unmengen an Kaffee und morgendliche Abstimmrunden per Mail ab etwa 5.55 Uhr vergessen. Was nur zeigt, mit welch großer Leidenschaft und Begeisterung Rüdiger und ich bei der Sache sind.

Vor langen Jahren hat mir mal ein hier anwesender PR-Autor den Satz »ab jetzt bitte ganz großes Kino« ins ATLAN-Exposé geschrieben … das ist, wie Rüdiger schon andeutete, zu unserem eigenen Motto geworden. Zu unserem wahren Ziel, zu dem wir die Leser einladen und mitnehmen möchten.

Der Zeitpunkt zum Einstieg ist bei einem Staffelbeginn immer günstig. In unserem Fall bei NEO aber gerade jetzt besonders ideal: Gemeinsam mit Perry Rhodan werden die Leser entdecken können, was die vergangenen elf Jahre bewirkt haben. Und eines darf ich hoffentlich verraten: Es wird wieder hinaus in die Unendlichkeit gehen, wo Geheimnisse warten, die noch nie ein Leser zuvor gesehen hat …

 

Die Copyrights für die Bilder liegen bei VPM bzw. bei den Autoren.

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One thought on “Interview mit … Michael Buchholz und Rüdiger Schäfer

  1. Schönes Interview, sympathische Antworten. Auch wenn ich persönlich kein Fan von Zeitsprüngen bin. Trotzdem werde ich weiter lesen. Und bis ich bei Band 100 angekommen bin, habe ich sicher meinen persönlichen Zeitsprung von ein paar Jahren hinter mir. 😉

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