Ein paar persönliche Worte zu „Der unrechte Wanderer“

Der unrechte WandererAb dem 8. März 2015 liegt mein zweites Fantasy-Werk mit dem Titel Der unrechte Wanderer in den Buchläden auf, natürlich ist dann auch eine Ebook-Ausgabe über die üblichen Plattformen erhältlich. Ich freu mich riesig drauf, das Buch endlich selbst in Händen halten zu können, ist es doch in vielerlei Hinsicht jenes Werk, in das ich bislang das meiste Herzblut gesteckt habe. Und natürlich hoffe ich auf viele, viele Leser, die ich von meiner Schreibe überzeugen kann.

Laßt mich mal ein paar Gedanken zum „Unrechten Wanderer“ loswerden:

Inhaltlich bewege ich mich neuerlich durch eine Welt, die ich mit dem Buch Der Gottbettler vor eineinhalb Jahren zu konstruieren angefangen habe. Allerdings handelt es sich bei meinem neuen Werk nicht um eine direkte Fortsetzung der einmal begonnenen Geschichte. Ich habe mich vielmehr darauf konzentriert, zwei Figuren, die ich bereits im „Gottbettler“ skizziert habe, deutlicher zu charakterisieren und ihr Verhältnis zueinander zu definieren.

Das ist die eine, die Ebene im Hintergrund der Erzählung, während eine etwas ungewöhnliche Liebesgeschichte im Vordergrund steht. Besser gesagt: die Suche eines jungen Mannes nach Hilfe. Er möchte seine junge Frau aus der sogenannten Treibgierde befreien, einem seltsamen Gebilde, das völlig eigenen Gesetzen gehorcht. Und er sucht Hilfe bei einer Gruppe Reisender, in der keiner das ist, was er vorgibt zu sein. Der junge Mann wird manipuliert, fehlgeleitet, in seinen Hoffnungen enttäuscht – und findet letztlich doch den richtigen Weg zur Befreiung seiner Geliebten. Hm. Tut er das denn wirklich?

Ich habe diese Geschichte in eine Fantasy-Welt gegossen, die ich, nun, anders gestalten wollte. Meine Welt ist nicht freundlich, sie ist nicht schön. Sie leidet unter den Nachwirkungen eines schrecklichen Krieges, der bereits im Gottbettler tobte. Es gibt keine allseits bekannte Fantasy-Völker wie Elfen, Orks, Riesen oder Zwerge. Ich habe mich bemüht, neue Geschöpfe zu definieren und Bekanntes neu zu interpretieren.

Hexerei und Zauberei sind in diesem Buch häßliche Angelegenheiten, und sie bringen ausnahmslos häßliche Geschöpfe hervor. Solche, die verlernt haben, sich selbst zu lieben und nur noch Zorn in sich tragen. Doch wer meint, daß im „Unrechten Wanderer“ ausschließlich Düsternis herrscht und es keinen Hoffnungsschimmer zu erleben gibt, der irrt. Ausgerechnet dort, wo man es am wenigsten vermutet, existieren Schönheit und Freude.

Ich möchte es mit diesem Buch dem Leser nicht leicht machen. Vieles wird ungewohnt wirken, Manches bizarr. Aber ich verspreche, daß auf dieser Reise sehr, sehr ungewöhnliche Dinge geschehen werden. Solche, die man nicht alle Tage zum Lesen bekommt.

Ich freue mich über jedermann und jederfrau, der meine Helden durch ihre Welt begleitet, mit ihnen leidet, sich mit ihnen freut. Es wird abenteuerlich, keine Frage. Und ich freue mich über ehrliche Meinungen zum Buch …

Das Cover ist Copyright Blanvalet Verlag/Melanie Miklitza

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2 thoughts on “Ein paar persönliche Worte zu „Der unrechte Wanderer“

  1. Der unrechte Wanderer ist das 3. Buch das ich lese (vorab König in Ketten u.Gottbettler) .Ich bin fasziniert und begeistert von den Büchern. Nicht das Übliche wie grummelige Zwerge, heldenhafte Menschen , ästhetische Elfen ,gutmütige Drachen und zum Schluss ein Happy-End. Nein diese Welt ist dreckig ,grausam und gemein. Es werden Drogen genommen – Freundschaft und Ehre existieren so gut wie nicht. Der Schreibstil ist einfach gehalten aber flüssig und nie langweilig. Zartfühlende Gemüter könnten sich abgestoßen fühlen ob der derben Sprache und der Gewalthandlungen. Das ist Geschmackssache . So jetzt lese ich mit Vergnügen weiter und begleite den unrechten Wanderer auf seiner Reise.

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