Das 2014er-Orakel

Allmählich wird’s zur Routine, daß ich etwa halbjährlich einen persönlichen Blick in meine (Arbeits)Zukunft mache. Bei allem Chaos, das der Beruf als Autor nun mal mit sich bringt, gibt es doch einige Fixpunkte, sprich: Termine, die ich einhalten muß.

Derzeit sitz ich (immer) noch an der Buch-Fortsetzung zum „Gottbettler“, die mein Verlag Blanvalet wohl im Winter 2014/15 veröffentlichen wird. Die Arbeiten sind anstrengend und fordernd. Aber ich schreibe an meinem eigenen Fantasy-Universum, und das erzeugt ein sehr, sehr angenehmes Gefühl in der Herz- und in der Bauchgegend.

Unmittelbar danach warten zwei PERRY RHODAN-Exposés auf mich. Ich schreibe also wieder mal einen Doppelband, juhu! Ich werd mich dabei intensiv um eine der beliebtesten Figuren der Serie kümmern, um sie … nein, ich werd sie wohl nicht abmurksen. Da hätt ich meinen Ruf als Serien-Mörder wohl endgültig weg.

Ebenfalls in den nächsten Wochen und Monaten muß ich mich um eine Geschichte kümmern, die im Horror-Genre angesiedelt ist. Dazu kann ich noch nicht allzu viel sagen, außer, daß sie im Lovecraft’schen Stil verfaßt werden soll. Da kommt also ein Experiment auf mich zu, auf das ich mich schon sehr freu.

À propos Horror: „Das Haus Zamis“ ist gewiß eine der prägenden Serien des Zaubermond-Verlages, und dort schau ich immer wieder gerne vorbei, um Beiträge zu schreiben. Es ist nicht immer Zeit dafür; doch wenn alles klappt, werd ich heuer noch zwei Teilromane zu „Das Haus Zamis“ abliefern.  Mir macht die Rückkehr zu Coco Zamis, der guten bösen Hexe, stets ungeheuren Spaß, zumal ich ein bißl Wiener Lokalkolorit einbringen kann. Und ich werd an Ernst Vlcek erinnert, an den Mit-Erfinder von Figur und Serie, den ich als Freund und Kollegen sehr, sehr geschätzt habe.

Ende April und Ende Oktober 2014 veranstalte ich zwei Schreibcamps. Das Frühlingsseminar ist restlos ausgebucht. Insgesamt elf „Schüler“, Leo Lukas und ich werden versuchen, in fünf Tagen gemeinsam einen Fantasy-Roman zu schreiben. Es sind einige prominente Autoren mit dabei, aber auch solche, die noch nicht so viel Schreiberfahrung haben. Ich bin schon sehr, sehr gespannt, wie dieses Experiment ausgeht.

Das Oktober-Schreibcamp ist „offen“ gestaltet, es sind auch noch Plätze verfügbar. So wie letztes Jahr freu ich mich darauf, Schreibanfänger wie Schreiberfahrene eine Woche lang zu quälen.

Die Arbeit an dieser Homepage ist nicht nur auf Lust und Laune aufgebaut. Auch hier wird es eine Art Struktur geben, zumindest während der nächsten zwölf Monate. Ich plane eine „Serie“ (nein, dabei geht es nicht um literarische Texte). Darüber erzähle ich an einem anderen Tag gerne ein bißl mehr.

Was sonst noch in diesem Jahr auf mich zukommt, ist nicht ganz klar. Ich hoffe, weitere PERRY RHODAN-Romane schreiben zu dürfen, wobei ich insbesonders auf Doppelbände spitze. (Pst, nicht weitersagen!) Doppelbände erlauben einem ja doch, einem Charakter oder einem Ort mehr Aufmerksamkeit zu schenken, als dies in einem Einzelmanuskript möglich ist.

Möglich ist auch, daß ich einen weiteren Beitrag für die bei Bastei-Lübbe etablierte Ebook-Serie „Horror Factory“ abliefere. Aber dazu gibt’s derzeit noch keine konkreten Gedanken.

Auch möcht ich mich im späteren Jahresverlauf wieder um ein „eigenes“ Projekt kümmern. Ob ich  nun in der Fantasy bleibe oder in ein anderes Genre ausweiche, kann ich nicht sagen. Wichtig ist, daß mir die Abwechslung erhalten bleibt. „Alltagstrott“ ist für mich persönlich die größte Gefahr in meinem Autorenleben, ihr versuch ich tunlichst auszuweichen.

Hm. Das ist ein ziemlich dichtes Programm für 2014. Aber ich freu mich drauf. Schreiben macht nun mal irrsinnigen Spaß, und das „irrsinnig“ kann durchaus doppeldeutig verstanden werden …

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2 thoughts on “Das 2014er-Orakel

  1. Angesichts deiner jüngsten Projekte und kommender Entwicklungen kann zweifelsohne sagen, dass du in deiner schriftstellerischen Tätigkeit eine höhere Qualitätsstufe „bestiegen“ hast.
    Eine Story im Stil von H.P.Lovecraft ist ein ambitioniertes Ziel – viel Erfolg damit!

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