Interview mit … Robert M. Talmar

Der Name Robert M. Talmar wird wohl den wenigsten Lesern etwas sagen. Doch mit ein wenig detektivischem Gespür gelingt es sicherlich, das Geheimnis zu lüften und in Erfahrung zu bringen, wer sich hinter diesem Pseudonym verbirgt.

Anlaß für mein Interview sind Roberts im Herbst erscheinenden Fantasy-Bücher. Zwei Neuerscheinungen, die, wie ich meine, für Furore sorgen werden. Und jetzt viel Spaß beim Frage-Antwort-Spiel!

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F: Robert – oder darf ich Michael sagen? Ich kenne Dich als Autor für die ATLAN-Serie. Du hast einige Romane zur „neuen“ Heftserie beigetragen, dort allerdings unter Deinem eigentlichen Namen. Warum erscheint Dein Buchprojekt „Gilwenzeit“ unter dem Pseudonym Robert M. Talmar?

A: Nenn mich (M)Ishmael … Nein, im Ernst: Letzten Endes war es eine Vertriebs- und Marketingentscheidung seitens des Verlages. Für ein Pseudonym sprachen dort vor allem wohl zwei Gründe. Zum einen wollte der Vertrieb einen klingenderen Namen, der kein so ein Allerweltsname ist wie der in meinem Personalausweis. Und es sollte ein Name sein, der auch in Spanien und Italien sowie in Osteuropa ausgesprochen werden kann, ohne sich dabei die Zunge zu verbiegen. Erfreulicherweise ist Talmar in Deutschland als Name wenig verbreitet, das beugt obendrein Verwechslungen vor. Der andere Grund ist meine dritte Existenz als Sachbuchautor. Hier wollte man mich vor Überschneidungen und vielleicht auch möglichen Vorurteilen bewahren. Ich bin halt jetzt in einer ähnlichen Situation wie Uschi Zietsch alias Susan Schwartz: Fantasy erscheint unter dem einen Namen, der Rest unter dem anderen.

F: In Deinem anderen Leben bist Du Persönlichkeits- und Mentaltrainer, bist also in Deiner Arbeit sehr menschzentriert. Gibt es Verknüpfungen zwischen Deinen beiden „Existenzen“, hast Du Erfahrungen im Umgang mit Klienten in Deine Romane eingebracht?

Nicht vorsätzlich, aber ich denke, das bleibt einfach nicht aus. Wenn du weißt, wie Menschen in bestimmten Situationen aller Wahrscheinlichkeit nach reagieren, dann fließt das fast automatisch in die Ausgestaltung von Szenen mit ein. Gerade die Gesten – Stichwort Körpersprache – wären hier zu nennen. Aber auch das Wissen um emotionale Abläufe ist mir als Autor sehr wertvoll. Es werden nämlich in Wahrheit kaum Entscheidungen aus reiner Logik und Überlegung getroffen. Die meisten Entscheidungen treffen Menschen nun mal aufgrund von Emotionen – und das schließt die „aus dem Bauch heraus“ getroffenen mit ein. Dies zu berücksichtigen war und ist mir wichtig, um die Charaktere glaubhaft agieren lassen zu können.

F: Ist das Schreiben für Dich ein Ausgleich zum Brotjob? Oder siehst Du darin eine Alternative? Würdest Du gerne eines Tages ein vollprofessionelles Autorendasein führen?

A: Ich tendiere immer mehr zum professionellen Autorendasein. Den Persönlichkeitstrainerjob mache ich nun schon seit 25 Jahren, eine aufregende und wahnsinnig spannende Zeit, die auch an Erfolgen nicht arm war. Aber mit eben dieser Zeit werde ich auch bequemer. Nein – reisefauler trifft es wohl eher. Ich bin im Brotjob etliche Tage im Jahr im Lande unterwegs, und so aufregend wie früher ist das Reisen für mich nicht mehr. Da kommt mir der wesentlich bequemer erreichbare Autorenschreibtischstuhl gerade recht.

F: Kommen wir nun zu Deinem ersten Buch mit dem Titel „Der vergessene Turm“. Das ist aber offenbar nur der Auftakt zu einem Serienprojekt, das Du „Gilwenzeit“ nennst. Mir ist aufgefallen, daß Band 2, „Der verlorene Brief“, bereits für den November angekündigt wird. Ich schließe daraus, daß Du bereits länger an diesem Projekt arbeitest und ausreichend Material in der Schublade hattest, um die ersten beiden Bände von „Gilwenzeit“ im Abstand von nur wenigen Wochen veröffentlichen zu lassen. Sehe ich das richtig?

A: Ganz genau. Tatsächlich habe ich beide Bände mehr oder weniger in einem Rutsch geschrieben. Und das mit dem „ausreichend Material“ trifft mehr als nur zu. Die Hintergründe der „Gilwenzeit“ sind ziemlich umfassend und von mir über Jahre erarbeitet worden. Die Welt Kringerde, in der die Geschichte sich entfaltet, ist komplex angelegt, und die Binnenhistorie der Welt ist es nicht minder.

F: Bastei-Lübbe ist Dein Herausgeber. Wie kam die Zusammenarbeit zustande?

A: Das ist in erster Linie meinem rührigen Agenten Werner Fuchs zu verdanken, der den Kontakt vermittelte. In zweiter Linie, aber keineswegs zuletzt möchte ich meinen Lektor Dr. Frank Weinreich nennen, der im Vorfeld (und ohne mein Wissen) ein sehr werkfreundliches Gutachten verfasste, ehe der Roman von Bastei-Lübbe angenommen wurde. Beiden bin ich sehr dankbar. Die Zusammenarbeit mit dem Verlag selbst war großartig.

F: Wie viele Bände zu „Gilwenzeit“ erwarten den Leser?

A: Stoff wäre vorhanden für weitere hundert (lacht) … aber keine Sorge. Es ist eine lang angelegte Erzählung, ohne Frage, was für mich gerade den besonderen Reiz ausmacht. Vermutlich werden es sechs Bände sein. Ich will aber nicht ausschließen, dass sich hier aufgrund von Textumfängen noch eine andere Zahl ergibt.

F: Nun zum eigentlichen Inhalt. Ich hatte die Gelegenheit, einen Teil des Manuskripts zu lesen. Mir ist gleich zu Beginn der langsame und sehr epische Aufbau der Geschichte aufgefallen. Ich sehe eine gewisse Ähnlichkeit zu Tolkiens „Herr der Ringe“. Ist Tolkien ein Vorbild für Dich?

A: Ja, zweifellos. Insbesondere, was sein akribisches Durchdenken seiner Welt betrifft. Davor kann ich nur den Hut ziehen. Er ist so gänzlich anders vorgegangen als andere Autoren, was mich schon immer fasziniert hat. Ich gehöre also zu der Hälfte der Leserschaft, die Tolkiens Bücher mögen. Es gibt ja bekanntlich zwei grundlegend verschiedene Meinungen über ihn: die einen lieben ihn, die anderen können mit ihm partout nichts anfangen. Ein anderes und diesmal deutsches Vorbild, um das gleich mit zu beantworten, ist schon sehr früh Karl May für mich gewesen. Beide sind in ihrer Form in ihrer literarischen Herangehensweise „Ausreißer“ im Umfeld ihrer jeweiligen Autorenkollegen gewesen, und das mag mich für den einen wie den anderen eingenommen haben. Zum Thema Ähnlichkeit noch dies: Sie ist sicher in gewisser Weise bei Stil und Anmutung gegeben, inhaltlich aber überhaupt nicht. Wer Ringe erwartet, wird bitter enttäuscht werden. Und Sméagol müsste schon gezielt Urlaub in Kringerde machen, damit es einen gibt, der hierzulande „Mein Schatz“ sagt. Der epische Aufbau ist bei einer langen Geschichte fast eine Voraussetzung.

Vielleicht noch ein Wort zum anfänglichen langsamen Aufbau: Mir war es wichtig, einmal zu zeigen, wie jemand erst unmerklich, dann immer unausweichlicher in eine bedrohliche Geschichte hineingezogen wird, ob er nun will oder nicht. Und um den Lesern den unsäglichen Verlust nachempfinden zu lassen, den meine Helden erfahren müssen, führe ich die Protagonisten wie die Leser erst ein wenig herum. Aber gleichzeitig mit jedem Schritt weiter hinein ins Verderben.

F: Du unterscheidest in „Der vergessene Turm“ zwischen sogenannten „Vahits“ und Menschen. Dein Held, Finn Fokklin, ist ein Vahit. Wie siehst Du ihn selbst? Wo liegen die äußerlichen Unterschiede zu einem Menschen, abgesehen von der Körpergröße?

A: Abgesehen von der Körpergröße gibt es kein auffälliges Merkmal, also keine behaarten Füße oder dergleichen. Sie sind schlank bis ins Alter hinein und leben, meine ich, das, was man eine gesunde Lebensweise nennen mag. In der Realität der „Gilwenzeit“ unterscheiden sie sich von den Menschen vor allem durch ihre große Liebe zu Büchern und zu einer friedlichen und friedliebenden Existenz. Beides wird ihnen in der Folge indirekt zum Verhängnis.

F: Du verwendest einen gewissen Sprachduktus, wie er genretypisch für High Fantasy à la Tolkien ist. War das eine bewußte Entscheidung von Dir, um ein bestimmtes Publikum „abzuholen“, oder entspricht die Sprache auch Deinen persönlichen Vorlieben?

A: Eigenartigerweise ergab sich der Stil ganz von selbst. Ich wusste anfänglich nicht, dass ich die Fähigkeit habe, in diesem besonderen Stil zu schreiben, bis ich es dann auf dem Monitor oder den Ausdrücken selber las. Ich war am meisten überrascht. Und ich konnte machen was ich wollte, der Stil – der Duktus – stellte sich immer wieder ein. Ich könnte es, glaube ich, auch gar nicht bewusst nachahmen. Insofern ist das mein ureigener Stil, und ja, er entspricht vollauf meinen persönlichen Vorlieben. Ich glaube sogar, ohne diesen Stil würde die Geschichte nicht funktionieren.

F: Du verwendest ein eigenes Vokabular. Es gibt Berufsbezeichnungen wie „Tintner“ oder „Schriffer“, „Firsterir“ und „Cuorderin“, Du hast Deiner Welt eine sehr ausgeklügelte Vorgeschichte gegeben. Ein jeder Ort, ein jedes Haus scheint seinen Platz zu haben. Selbst Dinge wie die Berufsbekleidung eines Landhüters werden bis ins winzigste Detail beschrieben. Das alles weist darauf hin, daß Du Dich eingehend mit Deiner Fantasy-Welt beschäftigt hast. Wie intensiv waren die Vorarbeiten zur „Gilwenzeit“, wie lang arbeitest Du bereits an Deinem Epos?

A: Die einen sagen so, die anderen so (lacht). Die ersten Ideenskizzen sind tatsächlich schon vor 30 Jahren entstanden, wurden von mir immer wieder weg gelegt und dann und wann hervorgezogen, um sie zu ergänzen. So entstand über die Jahre ein großes Datenpaket an Hintergründen. Konsequent allerdings arbeite ich an dem Gilwenzeit-Stoff erst seit 2005. Mein Anspruch ist es, den Lesern eine Welt zu präsentieren, in der sich die Dinge „richtig“ anfühlen, jedes an seinem Platz, wie du es genannt hast. Die meiste Energie und Zeit im Bereich der Vorarbeiten haben sicherlich die Karten verschlungen, die Sprachen und das beständig weiterwachsende Glossar. Die ersten Karten z.B. sind noch handgezeichnet und mit Letraset-Abreibebuchstaben entstanden, einfach, weil es damals noch keine erschwinglichen Computer gab, die das leisten konnten.

Apropos Berufsbekleidung, die ich deinen Worten zufolge angeblich „bis ins winzigste Detail“ beschreibe. In Wahrheit sage ich nur, dass sie einen roten Hut tragen mit einer eingestickten Sonnenblume daran. Der Rest ist pure Suggestion, und ich freue mich, dass dies zumindest bei dir ziemlich gut funktioniert hat.

Eine sehr intensive Vorbereitung ist bei einem solchen Projekt unerlässlich. Ich habe bestimmt Monate allein mit der Sprachenentwicklung verbracht. Sorgfältige Recherchen in Sachen Handwerk kamen dazu. Das Verwenden eines eigenen Vokabulars ist aufwendig, ohne Frage. Aber es färbt die Geschichte spürbar ein und verleiht ihr Lokalkolorit.

F: Finn Fokklin, ist ein junger und unerfahrener Bursche, der ohne sein Zutun in wilde Abenteuer gestürzt wird und seine Heimat schützen muß. Wird er den Leser durch die gesamte „Gilwenzeit“ begleiten, oder ist er bloß ein Held von mehreren? Anders gefragt: Siehst Du die Gruppe im Vordergrund, in der er agiert, oder ist Dir Finn als Einzelperson wichtiger?

A: Die richtige Antwort lautet: beides. Die Gruppe wächst in ihrer Bedeutung mit der Erzählung, und jeder ist auf seine Weise wichtig, ja unverzichtbar. Aber Finn ist mir sehr ans Herz gewachsen, und beim Schreiben litt und fühlte ich mit ihm. Ob er den Leser weiterhin begleitet? Nun, ich würde es hier gern verraten, aber das wäre, denke ich an das unerwartete – manche sagen: brutale – Ende von „Der verlorene Brief“ (Band 2), schon arg gespoilert.

F: Hast Du bewußt das Mitglied einer „langweiligen“ Berufsgruppe gewählt, einen „Tintner“, der „Schriffer“ werden möchte?

A: Ja. Und zugleich habe ich damit eine Berufsgruppe gewählt, die unter den Vahits ein hohes Ansehen genießt. Immerhin lieben sie Bücher über alles, weit mehr als die von ihnen zu unterscheidenden Menschen. In der Romanwirklichkeit haben die Menschen die meisten ihrer Bücher in einem Bürgerkrieg verloren, allein die Vahits haben einige davon gerettet. Insofern ist ein Tintner jemand, der das Erstellen von Büchern überhaupt erst möglich macht, für uns vielleicht ein langweiliger Beruf, aber nicht für die Vahits, unter denen Finn Fokklin aufwächst. Es ist, wenn du so willst, meine kleine private Hommage an all die vielen unbekannten Handwerker, die es unsereins als Autoren in früheren Jahrhunderten überhaupt erst ermöglicht haben, ihren Beruf auszuüben. Außerdem mag ich diesen Gedankenstrang: Romane erzählen eine Geschichte. Geschichten wurden in Büchern erzählt. Dazu brauchte es Papier und Tinte. Und einen Tintner, der beides bereitstellte. Ausgerechnet der Sohn eines Tintners erlebt in der „Gilwenzeit“ nun die größte Geschichte seines Lebens. Für mich ein schöner Zirkelschluss.

F: Die so beschaulich beginnende Geschichte bekommt immer mehr bedrohliche Elemente. Erst spürt man, daß etwas Unheimliches in die Welt der Vahits vorgedrungen ist, dann ist von verschwundenen Kindern die Rede, von einer sich verändernden Umgebung. Finn Fokklin und sein Freund Mellow Rohrsang geraten in Gefahr, in Gefangenschaft. Man sollte eigentlich drauf vorbereitet sein – und dennoch wird man als Leser kalt erwischt. Der Tod einer alten Frau und wie ihr Leichnam zugerichtet wird, die beginnende Folterung eines jungen Mädchens – das hätte ich in Deinem Buch nicht so erwartet. Hast Du diese Szene bewußt so heftig beschrieben?

A: O ja. Und mir damit sogleich „den Hass“ so manches Testlesers und, mehr noch, mancher Testleserin zugezogen. Mehr als einmal hörte ich: „Du bist doch so ein sympathischer Mann, wie kannst du sowas nur schreiben?“ Damit sind wir beim Stichwort „unerwartete Wendung“. Die von dir angeführte Szene ist für mich eine Schlüsselszene, und ich habe sie viele Male umgeschrieben, bis sie den von dir angesprochenen Effekt hatte. Sie ist der Point of no return. Ab jetzt wird es ernst. Todernst. Wenn du den Erzählstoff mit einer Exponentialkurve vergleichst, dann ist diese Szene der Beginn der immer weiter und schneller ansteigenden Eskalation.

F: Aus welchem Sprachpool bedienst Du Dich bei der Namensgebung? Sind es bloß nordische Elemente, die Du verwendest, oder auch andere?

A: Ich lasse manche Namen so klingen, als wären sie irgendwie mit dem Keltischen und auch Nordischen verwandt. Im ganzen Roman habe ich es soweit als irgend möglich vermieden, auch nur einen Latinismus, also ein Wort mit offensichtlicher lateinischer Herkunft, zu verwenden. Es gibt keine Bibliothek, sondern eine Bücherey – mit Y. (Der Buchstabe Y an sich spielt eine Rolle, deshalb die Schreibweise.) Es gibt keine Arroganz, sondern Hochnäsigkeit. Keine Akzeptanz, sondern Bejahung. Mein Lektor ist fast verzweifelt.

F: Reden wir kurz über Entwicklung. Eine Figur, die den Leser beeindrucken soll, muß sich weiterentwickeln. Sie muß stärker werden, muß scheitern, muß Widerstände überwinden und letztlich über sich hinauswachsen.  Wohin möchtest Du Finn Fokklin führen?

A: Durch alle diese Höhen und Tiefen, von denen du sprichst. Und noch ein paar mehr. Anfangs ist Finn ja nicht viel mehr als ein verwöhnter Sohn wohlhabender Eltern, der in einer unbeschwerten Gesellschaft und in friedlichen Zeiten aufwachsen darf. Ohne jetzt zu viel zu verraten – ihm wird das meiste, an dem er hängt, genommen werden. Sein Konflikt vollzieht sich auf vielen Ebenen. Zunächst auf der Ebene seines Weltbildes: Er erlebt Dinge, die nicht sein können, weil sie nicht sein dürfen. Aber auch auf der Ebene der unmittelbaren Bedrohung durch die einsickernden Feinde. Auf der Ebene seines familiären Hintergrunds. Auf der Ebene seiner Volkszugehörigkeit. Auf der Ebene seinen Menschseins beziehungsweise Vahitseins überhaupt. Er wird gleichsam durch die Mühle gedreht und wird verändert aus ihr hervorgehen …

Das meine ich buchstäblich. Schon sein Nachname deutet dies an. Fokklin leitet sich ab vom „aufziehen der Fokken“ (das sind Mühlensegel); sein Urahn war Mühlenbauer und der erste Träger dieses Namens. Immer wieder tauchen im Roman Mühlensymbole auf. Man nennt die Windausleger einer Mühle übrigens auch Mühlen-Flügel. Und Flügel sind in der Tat ein Schlüsselelement des Romans. So sind alle sonstigen Nachnamen der Vahits Vogelnamen nachgebildet. Und der Feind bedient sich der Flügel auf besondere Weise …

F: Was genau sind die Gilwen, die Namensgeber der „Gilwenzeit“?

Das kann ich unmöglich in ein, zwei Sätzen beantworten. Die Gilwen sind kurz gesagt die entscheidenden Dinge, die Artefakte, um die sich alles dreht. Dazu steht vieles auf meiner zur Serie entwickelten Homepage http://www.gilwenzeit.de. Vielleicht schaust du oder die Leser deiner Homepage einfach mal vorbei? Ich würde mich freuen.

Michael, ich danke Dir fürs Gespräch!

Die Copyrights der Bilder liegen beim Autor, bei Robert M. Talmar, bzw. beim Verlag Bastei-Lübbe.

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2 thoughts on “Interview mit … Robert M. Talmar

  1. Klingt nach Nahrung für den Lese-Herbst.
    Wenn es hält was es verspricht, steht bloss zu hoffen, dass die Folgebände keinen Erscheinungsrhythmus wie bei „Lied aus Eis und Feuer“ haben 😉

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