PERRY RHODAN-Tagebuch, 1. Eintrag

Hoppla! Eigentlich hatte ich vor, einen winzigen Beitrag für google+ zu schreiben, und auf einmal hab ich einen kleinen Bericht über meine Arbeit am aktuellen PERRY RHODAN-Manuskript beisammen. Ich nenne es mal großkotzig „1. Eintrag“; vielleicht kommt im Laufe der nächsten Tage/Wochen noch mehr Material zusammen, über das es sich zu schreiben lohnt. Und nein – ich verrate nix über die eigentliche Handlung.

Alsdann:

Wer glaubt, daß das Arbeiten nach einem PERRY RHODAN-Expos so was Ähnliches wie Malen nach Zahlen ist: weit gefehlt. Manchmal ist es sogar so etwas wie Arbeiten „gegen das Expo“.

Man bekommt eine Action-Szene vorgegeben, die eigentlich schlüssig beschrieben ist und Sinn ergibt. Während des Schreibens findet man aber plötzlich einen besseren Weg – und schon steht man mit sich selbst im Widerstreit. Was darf, was kann man weglassen/ergänzen/umändern, hat die Szene Auswirkungen auf zukünftige Handlungen in zukünftigen Romanen, würde man vom Expokrat und dem Redakteur für diese Eigenmächtigkeit gezüchtigt werden, sollte man rückfragen? Sollte man diese Textstelle aufwerten und eine andere dafür kürzer halten? Verschiebt sich dadurch nicht gleich die gesamte Wertigkeit des Roman-Manuskripts? Wird aus einer vermeintlichen Nebenfigur plötzlich ein wichtiger Protagonist? Das führt in meinem Fall sogar zur Frage: Paßt denn eigentlich der geplante Romantitel noch zum Inhalt?!

Diese erste große Szene in meinem Roman soll Spannung erzeugen und den Leser „reinziehen“, während die folgenden eher ruhig und entspannt den großen Handlungsbogen vorbereiten. Der erste Abschnitt muß also passen, da kommt es auf auf jedes Wort an, auf jede geschilderte Emotion und Glaubhaftigkeit.

Manche der Fragen, die ich mir selbst stelle,  lassen sich auf Anhieb gar nicht schlüssig beantworten, ich muß dem eigenen Fingerspitzengefühl vertrauen. Jedenfalls hab ich beschlossen, diese Abänderung vorzunehmen. Punktum. Mag sein, daß ich fürchterlich auf die Nase falle und letztlich Teile des Textes umschreiben muß. Aber ich bin mal guter Dinge …

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One thought on “PERRY RHODAN-Tagebuch, 1. Eintrag

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