Das zweite Halbjahr …

Es ist Zeit, mir Gedanken über die nächsten sechs Monate zu machen. Als Autor läßt sich zwar kaum mal planen; Vieles bleibt unvorhersehbar und unberechenbar. Aber ich hab Vorstellungen davon, was ich 2012 noch alles machen will und machen muß.

Alsdann: Derzeit sitze ich an einem Roman in einem mir völlig fremden Genre, der so um die 500 Manuskriptseiten (!) haben wird. Darüber verrate ich derzeit nix, außer, daß ich Tag und Nacht dran sitze und das gute Ding voraussichtlich nicht vor Herbst 2013 erscheinen wird. Vielleicht erzähle ich in drei, vier Wochen mehr darüber.

In der Zeit unmittelbar nach Beendigung dieser Schreibarbeit würde ich gerne einen PERRY RHODAN-Roman schreiben, eventuell auch zwei, so ist es mit der Expokratur lose ausgemacht.

Danach wartet ein weiterer Roman aus der SCHATTENLORD-Buchserie auf mich, bei der Uschi Zietsch die Oberherrschaft hat. Auch das wird eine Angelegenheit, die mich einige Wochen in Beschlag nehmen wird.

Bei der Autorenkonferenz des Zaubermond-Verlags im Frühjahr dieses Jahres hatte ich den Wunsch deponiert, einmal ein ganzes Buch zu DAS HAUS ZAMIS beizutragen; bislang hatte ich bei der Serie stets das Gefühl, viel zu wenig Platz zu haben, um das „aufziehen“ zu können, was ich gerne machen wollte. Nun – die Kollegen hatten nichts gegen meine Idee einzuwenden, und jetzt hab ich den Salat.

Der Serie MADDRAX bin ich schon seit 2003 verbunden. Mein letzter Beitrag ist allerdings schon bald zwei Jahre her. Der Redakteur, Michael Schönenbröcher, hat bereits öfters bei mir angeklopft, wann ich denn wieder mal zur Verfügung stünde, und das Klopfen wird immer drängender. Wenn sich’s also ausgeht, möchte ich im Herbst/Winter einen Roman zur Serie beitragen.

PERRY RHODAN NEO ist mittlerweile jedermann ein Begriff, und auch hier gibt es Gespräche darüber, ob und wann ich wieder einen Beitrag schreibe. Ich mag das Format, ich mag die Manuskriptlänge, ich mag die von Frank Borsch erdachten Inhalte – da werd ich mich wohl ebenfalls einbringen.

Tscha, und die PERRY RHODAN-Erstauflage ist auch nicht zu vergessen. Das ist als Autor mein derzeitiges Hauptbetätigungsfeld, könnte man meinen. Aber wenn ich meine Pläne rekapituliere, müßte das Halbjahr etwa zehn Monate lang sein, damit sich mehr als ein Einzel- oder Doppelroman ausgeht.

Gar nicht reden möcht ich über Arbeiten, die ich schon vor Jahren jemandem zugesagt habe und die ich vor mir herschiebe (manchen Redakteuren bin ich für ihren Langmut sehr, sehr dankbar).  Ein Projekt bewegt sich im Comic-Bereich, ein anderes soll in Zusammenarbeit mit einem Kollegen entstehen.

Nun, als Autor muß man sich in erster Linie die Flexibilität bewahren. Was heute gültig ist, kann morgen schon wieder ganz anders sein, und ich hoffe doch sehr, daß ich all das unterbringe, was ich mir fürs zweite Halbjahr 2012 vorgenommen habe.

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